Demo gegen die neuen Vermittlungsgebühren-Pläne MyTaxis !

24 Jan

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So, Freunde, Unterstützer und MyTaxi-Kritiker. Heute habe ich eine kleine Demo angemeldet, bei der wir uns am Donnerstag, den 30.1.14, vor dem Bürogebäude von MyTaxi treffen. Es soll hauptsächlich ein Signal für die Jungs dort sein, daß wir es uns nicht gefallen lassen wollen, daß man uns ein System aufzwingen will, das wir nicht akzeptieren werden, weil es KEINESFALLS fair ist! Ich erwarte natürlich, daß sich am Treffpunkt dort wenigstens einer der beiden Chefs sich uns stellen und mit uns diskutieren wird! DAS erfordert die FAIRNESS uns gegenüber, denn wir sehen diese Sache sehr ernst. WIR vertreten MT auf der Straße! Gleichzeitig werden natürlich die Medien von mir informiert, denn eine ordentliche Presse muß sein! Wir treffen uns gegen 16.00 Uhr in der Glacischaussee Richtung Millerntorplatz. Gegen 17.00 Uhr fahren wir dann, wenn möglich (wie die Polizei mir sagte) im Konvoy bis in die Große Elbstraße zum Gebäude von MyTaxi, um denen dort unsere Aufwartung zu machen und unsere Forderungen nahezubringen. Gegen 18.00 Uhr ist die Demo dann beendet. Ich habe etwa 100 Taxen angemeldet. Ich brauche noch mindestens 4 Freiwillige, die sich ein Ordner-Westchen umhängen. Ansonsten benötigen wir eigentlich keine größere Infrastruktur, denn diese Demo soll zwei Dinge tun: Ein Signal an MT geben und die Medien aktivieren! Zum Letzteren werde ich gleich noch eine Presse-Information verfassen. Die Anmeldung zur Demo könnt ihr unten sehen. Eine Bestätigung bekomme ich Anfang der Woche, aber alles ist angemeldet und in trockenen Tüchern. Jetzt müßt nur noch IHR kommen. Afzal vom Hauptbahnhof hat mir gestern schon seine Unterstützung zugesagt. Er wird am Bahnhof und am Flieger Werbung machen, was er bisher immer mit großer Bravour und mit viel Erfolg getan hat! Am besten wäre es, wenn zB unsere Berliner Kollegen und auch die in Stuttgart zB (aber eigentlich alle) gleichzeitig vor ihren örtlichen Büros ebenfalls eine Demo organisieren würden. Die Lübecker könnten aber bei uns teilnehmen, wenn sie wollen. Ich biete auch Clemens Grün eine Zusammenarbeit an, da er ja auch grundsätzlich unsere Forderungen vertritt, verbitte mir allerdings ein Auftreten irgendwelcher Hansa-Funktionäre oder denen von der UNION oder dem LPVG! Wir wollen MT nicht zerstören (im Gegenteil!), sondern nur zurück auf den Pfad der Einsicht bringen! Wir brauchen MT, aber die brauchen auch UNS! DAS müssen sie begreifen. https://www.dropbox.com/s/zcds83qejjv1z2a/Aufzugsanmeldung300114.docx

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3 Antworten to “Demo gegen die neuen Vermittlungsgebühren-Pläne MyTaxis !”

  1. joernnapp1945 24/01/2014 um 6:31 pm #

    Presse-Information zu einer geplanten Taxidemo gegen den App-Provider MyTaxi !

    Am Donnerstag um 17.00 Uhr planen wir eine Demo gegen den Taxivermittlungs-App-Provider MyTaxi in Hamburg in der Großen Elbstraße 273.

    MyTaxi plant, uns ab dem 1.Februar 2014 ein neues Vermittlungssystem auf’s Auge zu drücken, das wir, entgegen deren Anpreisungen, keinesfalls als FAIR verstehen!
    Es erhöht nur die Gebühren, die unsere Unternehmer an MT zahlen müssen, drastisch.
    Wie auf einem Basar sollen wir ab Februar jede Tour ERSTEIGERN, obwohl wir deren tatsächlichen Wert noch gar nicht kennen!
    Bisher gab es einen Einheitspreis pro tatsächlich vermittelter und gefahrener Tour von 0,79 Euro, egal, ob der Endpreis bei 6 oder 60 Euro lag.
    Nun sollen wir gezwungen werden, bei jedem Fahrtangebot einen Regler zu bedienen, der zwischen 3 und 15% MT-Anteil eingestellt ist.
    Nehmen wir eine mittlere Einstellung von 10%, so bedeutet das bei einer Fahrt aus der Innenstadt zum Flughafen von etwa 26,- Euro, daß der Vermittlungspreis an MT von 0,79 Euro auf 2,60 Euro steigt!
    Bei diesem System wird nicht mehr das nächstgelegene Taxi mit dem am besten bewerteten Fahrer zum Kunden geordert, sondern zunächst einmal der Wagen, dessen Fahrer am höchsten bietet!

    Das können und wollen wir nicht gestatten!
    Zunächst einmal, weil die Unternehmer, wenn sie ordentlich angemeldete Fahrer auf den Wagen haben, sowieso schon extrem niedrige tatsächliche Gewinnmargen haben, aber auch, weil hier die Fahrer gezwungen werden, völlig unrentabel mitzubieten, nur damit sie irgendeinen Umsatz fahren, selbst wenn sich dieser nicht rechnet!
    Außerdem werden hier die guten Fahrer aus dem System gedrückt, weil diese erstens rechnen können und zweitens sich nicht versteigern lassen wollen! Zumal, wenn man den Wert der Tour noch gar nicht kennt.
    Aber auch bei längeren Fahrten lohnen sich hohe Prozentsätze keinesfalls, weil da ja auch lange Leerfahrten zurück beinhaltet sind!

    Wir, die Demonstranten, wollen KEINESFALLS MyTaxi zerstören, sondern genau das Gegenteil erreichen! Wir waren, genau wie unsere Kundschaft, sehr überzeugte und zufriedene MT-Fahrer! WIR haben auf der Straße Werbung für MT gemacht und ihnen einen Großteil der Besteller gebracht!
    DESHALB wollen wir uns jetzt nicht als Dummköpfe behandeln lassen!
    Erhöht die Preise meinetwegen auf 0,99 Euro oder so, aber drückt dieses Versteigerungssystem in die Tonne!
    DANN werden wir alle wieder gerne und mit Überzeugung MyTaxi fahren!
    ABER NUR DANN!

    Datum der Demo:
    Donnerstag, den 30.Januar 2014
    Aufstellung: Ab 16 Uhr in der Glacischaussee
    Abfahrt gegen 17.00 Uhr
    Ankunft etwa gegen 17.15 Uhr
    Kundgebung vor Ort
    Ende der Demo gegen 18.00 Uhr

    Jörn Napp
    Bachstückenring 5
    22149 Hamburg
    Tel: 0175-5825443

  2. joernnapp1945 27/01/2014 um 8:38 pm #

    Erst mal ein kleiner Auszug aus dem DAS von Scarda!
    „Re: myTaxi App – neues „Geschäftsmodell“ ab 1.2.14
    Beitragvon scarda » 27.01.2014, 20:18
    Ergänzung zu meiner anderswo gestellte Frage, was den jetzt die Forderungen sein sollen – oder ob man sich gleich verabschiedet – oder ob man mit Freuden die Preis nach oben verdirbt …:“

    Damit meint scarda natürlich mich und meinen Vorschlag an MT, die Vermittlungspreise schlicht und ergreifend anzuheben auf irgendwo zwischen 89 und 99 Cent pro gefahrener Tour!
    Zunächst einmal ist das nun wirklich aus dem Munde (Feder eines Mannes, der selber eine kleine hoffnungsvolle Zentrale ‚DAS TAXI‘ gegen die Wand gefahren hat) schon mehr als nur zynisch!
    Eine der typischen Reaktionen der Trittbrettfahrer, die jetzt endlich Morgenluft wittern, weil ihr erste Mega-Konkurrent die Preise erhöhen will und wohl auch muß!

    WIR MT-Fahrer wollen, daß MT wächst, blüht und gedeiht, weil dort endlich der langersehnte Gegenpol zu den etablierten und fafiösen Zentralen heranwächst! DESHALB auch haben wir Fahrer diese Jungs unterstützt und für sie geworben!
    Und teurer werden MUSS MT, das dürfte allen klar sein!
    Deshalb MÜSSEN wir ihnen ein Angebot machen, denn ohne ein solches wären jedwede Verhandlungen von Anfang an zum scheitern verurteilt!
    Auch dank solcher Typen wie scarda!

    Und zur Demo:
    Die Route hat sich ein wenig geändert. Damit wir in einem geschlossenen Block fahren können, fahren wir von der Glacischaussee über die Helgoländer Allee über den Hafenrand zu MT!

    Jens, einer der Chefs, rief mich heute an, um die Demo zu verifizieren.
    Wir können auch deren Parkplatz nutzen, den sie extra für die Demo freihalten werden!
    Und er hat mir weiterhin versichert, daß beide Chefs und fast die ganze Crew von MT runter zu uns kommen werden!
    DAS sollten wir honorieren, denn ich kann mich nicht erinnern, daß die Chefs anderer Zentralen so etwas je getan haben!

    Nur einer hat IMMER sich gestellt: Herr Huber, der alte Chef unserer Behörde!

    Und ich hebe es hier noch einmal hervor:
    Wir gehen NICHT auf die Demo, um MT kaputt zu machen, denn wir wollen ihnen helfen! Wir mögen MT sehr, weshalb sie von dem unsinnigen Basar-Model wieder Abstand nehmen müssen!
    WIR müssen ihnen die Möglichkeit geben, gesichtswahrend das System in die Tonne zu treten!
    NUR DANN werden wir auch erfolgreich sein!

  3. taxibold 29/01/2014 um 10:33 pm #

    Wer mit einer Hure abends ins Bett geht, wacht morgens neben einer auf.

    Frech gewordene Funkzentralen weist man genossenschaftlich/demokratisch in die Schranken. Sollte dies nicht möglich sein, sind die politischen Rahmenbedingungen entsprechend zu justieren daß sie demokratisch sind.

    Aber man treibt den Teufel nicht mit dem Beelzebub aus, daß man der Vernichtungskonkurrenz – der leerkilometerreichen und demütigenden Jagd nach Aufträgen – Tür und Tor öffnet.

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